Ich war noch ziemlich  jung, als ich verstanden habe, dass ein klassisches Angestelltendasein mir keine Erfüllung geben wird. Nachdem ich in der Oberstufe die Schule geschmissen hatte und keine nennenswerte Ausbildung oder einen Abschluss vorweisen konnte, war das erstmal eine Erkenntnis, an der ich ein wenig zu knabbern hatte.

Ich habe Schule gehasst. Ich meiner idealistischen Welt war eine Gesellschaft, die Menschen danach bewertet, wie gut sie in Mathe sind, etwas Unverständliches. Ich verliess die Schule mit einem tiefen Gefühl aus Trotz. Ich fühlte mich falsch. Nicht gesehen. Nicht verstanden. Vielleicht war es Glück, vielleicht auch meine Erziehung. Aber irgendwie habe ich diese negativen Gefühle in Energie umgewandelt. Ich musste mir beweisen, dass mein Wert nicht daran bestimmt wird, was auf einem weißen Blatt Papier steht.

Über Juwels

Sit with me

Ich glaube daran, dass persönliches Glück ganz eng verknüpft ist mit Mut. Nur ist das so eine Sache mit dem Mut.

Man entscheidet sich nicht einfach, mutig zu sein. Man stellt sich auf eine Seite. Entweder sieht man in dieser Welt die Probleme, oder man sieht die Lösungen und manchmal hat man vielleicht einfach keine Wahl. Ich kann nicht von mir behaupten, dass meine Karriere von A bis Z durchgeplant war. Ich weiß nur, dass die Basis von all dem was ist ein tiefes Urvertrauen war. Dass es schon irgendwie gehen wird. Weil es muss. Und weil es immer irgendwie geht.

Meine Geschichte

Wie es begann

Nachdem ich die Schule endlich hinter mir gelassen hatte, fing ich an zu jobben. Im Einzelhandel, in der Gastronomie, beim Radio. Und weil mich das alles nicht erfüllt hat, habe ich nebenbei begonnen zu blogggen. Über Mode und alle Themen, die mich so bewegten. Durch das Bloggen kam ich das erste mal mit dem Thema Social Media in Verbindung und habe darin etwas gefunden, dass mich begeistert und an das ich glaube. Ich sammelte alles Wissen, was ich nur finden konnte und wurde bald von ersten Firmen angeschrieben. 6 Jahre habe ich in dem Bereich als Freelancerin gearbeitet. Für Unternehmen wie Galeria Kaufhof, Opel oder Schwarzkopf. Dabei waren die ersten Jahre nicht leicht. Ich konnte teilweise meine Rechnungen nicht bezahlen und wusste nicht, ob ich am Ende des Monats noch Geld für Essen übrig hatte. Warum ich weiter gemacht habe? Weil es keinen Plan B gab. Und als ich kurz davor war, alles hinzuschmeißen, kamen die lukrativen Jobs. So lukrativ, dass ich innerhalb kürzester Zeit und unendlich viel Arbeit genug Geld zusammen hatte.
Eine Agentur zu gründen, war von Beginn an ein großer Traum von mir. In meinem Kopf hätte das irgendwann mit 45 mal Realität werden können. Es kam anders. Das erste Mal in meinem Leben musste ich mir keine Gedanken um Geld machen. Trotzdem blieb ich vernünftig. Habe weiterhin in einer kleinen Wohnung gewohnt, keine teuren Reisen unternommen oder fancy Kram gekauft. Und dann habe ich, mit 30 Jahren, einfach eine Agentur gegründet. Aus eigener Kraft, ohne zu wissen wie das eigentlich geht. Ohne jemals einen Fuß in eine andere Agentur gesetzt zu haben. Irgendwie wird es schon gehen…

Was ich tue

Gründerin und Geschäftsführerin

Heute besteht meine tägliche Arbeit unter anderem daraus, meine Digitalagentur echohelden GmbH zu führen. Wir sind spezialisert auf Social Media Marketing und betreuen Kunden wie got2b, Galeria Kaufhof und Opel. Außerdem unterstürze ich junge Gründer bei ihren ersten Schritten und gründe gerade, gemeinsam mit meiner Mama ein Fashion Label für handgestrickte Mode.

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