Was ist ein Redaktionsplan und wie kann er dir bei deinem Social Media Marketing helfen?

von | Jan 11, 2017 | Allgemein | 0 Kommentare

Sitzt du auch oft vor deiner Fanpage und fragst dich, was du denn jetzt schon wieder posten könntest? Mit „auch“ meine ich, dass du damit nicht alleine bist. Den meisten kleineren Unternehmen, die ihre Social Media Accounts selber pflegen, passiert das nach ein paar Wochen.
Am Anfang, wenn der Account gerade online ist, ist der Topf mit den Ideen noch voll. Aber logisch, wenn man nichts nachfüllt, ist man irgendwann am Boden angekommen und dann starrt man in ein großes leeres Nichts.

Dazu kommt, das Dinge wie Facebook und Instagram im Tagesgeschäft oft untergehen und viel zu oft ist der Moment schon wieder vorbei, bevor einem einfällt, dass das ja eine tolle Gelegenheit gewesen wäre, das Handy zu zücken und ein Foto auf der Fanseite zu posten. Was da hilft? Vorbereitung. Zum Beispiel in Form eines Redaktionsplans.

Was ist ein Redaktionsplan?

In einem Redaktionsplan wird für einen gewissen Zeitraum festgelegt, über welche Themen auf den sozialen Netzwerken berichtet wird. Also ob ein Bild eingesetzt wird oder ein Video produziert werden muss oder oder oder. Der Redaktionsplan beinhaltet dabei mindestens das Datum des Postings, die Uhrzeit, die Plattform auf der gepostet werden kann und das Medium.

Wie erstellt man einen Redaktionsplan?

Zunächst sollte man sich überlegen, wie oft man auf seinen Accounts Dinge veröffentlichen möchte. Hier zählt zwar Qualität statt Quantität, aber man darf auch nicht vergessen, dass das Internet ein schnelles Medium ist und man ganz schnell in Vergessenheit gerät, wenn man nicht ständig im Newsfeed der Nutzer auftaucht.
Bei einer niedrigen Postingfrequenz von zum Beispiel drei Postings pro Woche sollte ein Redaktionsplan im monatlichen Rhythmus ausreichend sein.
Am besten setzt man sich dazu in einer Gruppe zu Beginn des Monats hin und erarbeitet gemeinsam Themen, die für die nächsten 30 Tage interessant sein könnten. Die Gruppe mit Mitarbeitern aus unterschiedlichen Bereichen des Unternehmens zu besetzen ist sinnvoll, damit auch wirklich kein interessantes Thema in Vergessenheit gerät.

Wenn deine Facebookseite schon einige Zeit online ist, lohnt sich vor dem Erstellen des Redaktionsplan ein Blick in deine Seitenstatistiken. Die verraten dir nämlich, welche Tage und Uhrzeiten sich am besten für Postings eignen und wann deine Community am aktivsten ist.
Ein Facebook Posting zum Beispiel hat eine ungefähre Halbwertszeit von 30 Minuten. Da kann die richtige Uhrzeit des Postings die Reichweite schon ordentliche beeinflussen.

Worauf man noch achten sollte

  • Ein guter Medienmix. Also Abwechslung zwischen Fotos, Videos und Links, sind für deine Fans spannender und erhöhen deine Reichweite.
  • Es muss nicht immer das High End Foto sein. Zwischendurch ist es auch gut, wenn man Bilder von unterwegs oder einen Schnappschuss vom Handy postet. Mit modernen Smartphones kann man heute ausreichen gute Fotos für die sozialen Medien erstellen. Ich behaupte sogar, dass man theoretisch nicht mal eine professionelle Kamera braucht um seine Accounts gut zu pflegen. Stichwort Instagram. Hier kann man Bilder sogar ausschließlich vom Smartphone aus hochladen.
  • Flexibel bleiben. Und vor allem Raum lassen für spontane Ereignisse. Der Redaktionsplan ist keine Bibel und darf auch gerne mal umgeplant werden, wenn es Sinn macht.

Fazit

Ein Redaktionsplan hilft dir dabei, deine Social Media Accounts nicht aus den Augen zu verlieren und immer genügen Inhalte parat zu haben, die veröffentlicht werden können. Sich jeden Monat intensiv am Stück mit dem Thema auseinander zu setzen ist auf jeden Fall Zeitsparender, als jeden Tag ein bisschen. So vermeidest du sinnlose Postings, die aus Panik entstanden sind 😉

 

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